Denkfabrik

Verstand ist nicht gleich Vernunft

Nur weil der Mensch einen Verstand besitzt bedeutet das zeitgleich nicht, dass er auch vernünftig ist. Verstand und Vernunft sind nicht das gleiche. Das eine hat man, das andere bedarf der Kultivierung. Die einen können logisch analytische Schlüsse ziehen, aber interessanterweise nicht vernünftig denken. Zu vernünftigen Schlüssen kommen. Sie haben keine Unterscheidungskraft, kein Wissen kultiviert über die inneren Gesetzmäßigkeiten des Lebens, nämlich diejenigen die über reine Ratio und Verstandeswissen hinausgehen. Auch Philosophen scheitern momentan sehr daran mit ihrem hoch trainierten Verstand, Urteile zu bilden, die das Leben nicht einschränken. Im Gegenteil. Ich erlebe eine Welt, die je weiter sie in der Vergeistigung ihrer selbst verankert ist, immer weiter der natürlichen Ordnung enthoben und von der Unterscheidung dessen was WAHR und was UNWAHR ist entkoppelt ist. Der Mensch mit Verstand schwebt damit um sich selbst und seinen eigenen Denk-Ideen, die zwar schön, aber nur der narzisstischen Spiegelung seines brillanten Selbst dient, keinem anderen. Aus der Motivation heraus das eigene Ego zu pudern lassen sich keine vernünftigen Schlüsse ableiten, denn das Ego ist blind für die Kräfte der Liebe und Ganzheit. Das Ego ist klein und beschränkt und un-vernünftig. Ein Ego mit Verstand ist gefährlich, denn es liebt seine eigenen Ideen, glorifiziert diese und stellt diese über alle anderen. Ein Ego-Verstand trennt und spaltet. Immer. 
Kein Text über Liebe

Stark

Wenn deine Hände mich nicht halten, 
wenn sie lose hingehalten oder fort. 
Wenn ich hindurchgleite durch deine Arme, 
weil du sie wegnimmst und ich eisig friere. 
Wenn deine Worte sich widersprechen, 
und ich verirrt bin im Echo der Ambivalenzen. 
Wenn ich nach deinen Umrissen suche, 
Tag für Tag. 
Und dich nicht finden kann im Nebel vieler Gesichter. 
Wenn du nicht erkennbar für mich bist, 
als Person. 
Oder gar als Mann. 

Dann sehe ich einfach nur durch dich hindurch, 
sehe mich selbst und erkenne dich nicht. 
Wenn du mal hier bist und mal da. 
Wenn du den Fokus wechselst permanent. 
Wenn deine Zunge zwiespältig spricht,
sich widerspricht am laufenden Band. 
Und wenn alles Garn der Welt nicht reicht,, 
um mich einzuwickeln in Liebesschwüre und Gedöns.  
Wenn es zu lose hängt das Band, 
veraltet ist und verbraucht. 
Wenn du tags drauf mich stehen lässt, einfach so, 
und ich zu leiden beginne unter deinem Leid. 

Dann werde ich immer stärker, jeden Tag. 
Laufe viel schneller als du gehen kannst. 
Dann wachse ich und höre nicht auf damit,
weil ich weiß, dass meine Größe mir allein gehört. 
Denn wenn mein Herz sich weitet immer mehr.
Und du immer noch meinst nicht reinzupassen. 
Wenn ich Halt suche und du nur betreten schaust,
dann weiß ich was zu tun ist. 

Dann schrillen meine Alarmglocken laut. 
Sie tönen und brüllen mich an im Sturm. 
Sie rütteln in mir wach, 
was für einen Moment vergessen. 
Und beschwören die Auferstehung einer tiefen Kraft. 
Wenn du meinst du musst mich ständig täuschen.
Darüber was Liebe ist und was nicht. 
Wenn du meinst ich halte dich auf, 
wenn du dich ständig versteckst. 
Dann denke nicht, ich vermisse dich. 
Ich lasse dich gehen und halte dich nicht.
Wie soll ich mich dann spüren im Quallen-Meer? 
Wenn du mal da und mal nicht? 
Mal warm oder kalt? 
Mal ja und mal nein. 
Dich nicht bekennst zu dir, zu mir oder zum Leben. 

Doch ich weiß es auch ohne dich ganz genau. 
Ich weiß, wer ich bin. 
Und lasse es mir von niemandem sagen. 


Und ich weiß, und das ist gewiss: 

Wenn ich zu stark bin, 
bist du zu schwach. 

Für mich. 


Seelenweg und Spiritualität

Die schlimmsten Erfahrungen, sind die besten Lehrmeister

Gestern schrieb ich davon, dass das Universum unser Lehrmeister ist, dem Sinne, dass es uns stets das richtige Feedback gibt über unsere Entwicklung, unseren Weg. Heute möchte ich das noch näher ausführen, denn ich finde es sehr inspirierend momentan was so geschieht. Ich mache momentan die Erfahrung, dass ich konkret erkennen kann in meinem Gegenüber wer ich als Mensch eigentlich bin. Es ist eine sehr interessante und sehr bahnbrechende Erkenntnis. Ich weiß, dass alle die halbwegs offen sind und einen wachen klaren Geist mitbringen oder auch in der Lage sind über den Tellerrand hinaus zu schauen, wissen, dass unsere Beziehungen unsere besten Spiegel sind. Ich habe das auch immer bejaht und dem zugestimmt. In der Tiefe aber zu verstehen was das konkret heißt, weiß man erst, wenn man diese Tiefe erfährt. Es ist ein Erfahrungsprozess der uns hinbringt wo wir hin sollen, man kann es sich nicht anlesen oder anlernen. Ich erfahre momentan, dass mir Menschen die mir sehr nahe stehen etwas ganz Wichtiges über mich selbst erzählen können, indem sie mir durch ihr Verhalten etwas zeigen. Sie zeigen mir durch ihr Verhalten wo mein tiefster Schmerz, meine tiefsten Verletzungen sind.

Menschen sind einfach wunderbar fehlerhaft und facettenreich. Und im Kontakt mit ihnen ist es normal unsere Erwartungen und Wünsche auf sie zu richten. Ganz natürlich ist das in Liebesbeziehungen, aber auch in Freundschaften ist das der Fall. Wir wollen etwas vom anderen HABEN. Eine Beziehung ohne Erwartungen, ohne diese Projektion von Wünschen ist keine. Denn die Wünsche und Bedürfnisse sind der Kleber, der uns dazu antreibt eben diesen einen Menschen für uns auszuwählen, bzw. der uns vom Universum dann für diese eine besondere Aufgabe dahin gestellt wird. Am heftigsten ist das wenn wir uns verlieben, wenn wir lieben oder wenn wir leidenschaftlich verbunden sind. Dann können wir das kaum mehr steuern und sind diesem Prozess des Liebens oder des Verlangens hilflos ausgeliefert. Wir wünschen, sehnen, meinen zu brauchen für uns. Das ist normal, gut und richtig. So funktioniert das mit den Menschen. Und wäre es nicht alles so unwiederbringlich heftig und intensiv, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Das Feuer in uns, die Lust und Leidenschaft sind der Grund Nummer eins dafür, warum wir als Menschheit überhaupt existieren. Wir können uns dem nicht erwehren. Es ist ganz schwer, einmal gekostet und im Reich wo Milch und Honig fließt davon weg zu bleiben. Deshalb binden wir uns ja auch, wir wollen dieses Paradies mit diesem Menschen BEHALTEN und pflegen. Alles was unsere Seele nährt treibt uns an, es uns zu holen bei anderen Menschen.

Alles im Leben ist aber der stetigen Veränderung und Wandlung (Sanskrit Parinama) unterworfen. So wandeln sich nicht nur physische Zustände oder Jahreszeiten, sondern auch Menschen wandeln sich ständig. Sie verändern sich, sind gleich nicht mehr dieselben wie gerade. Und genauso wie sich Menschen ständig verändern und alles in ihnen sich wandelt, sind Beziehungen ebenfalls der Veränderung unterworfen. Beziehungen zwischen Menschen spielen sich immer zwischen festen Bedürfnis-Polen ab, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Aber es sind zum Beispiel immer die Pole der Bedürfnisse zwischen Autonomie / Freiheit und Selbstbestimmung und dem Bedürfnis nach Sicherheit / Bindung und auch Verschmelzung mit dem Gegenüber. Das sind zum Beispiel nur zwei Pole innerhalb dessen sich das Beziehungsfeld spannt. Was geschieht, wenn wir die Veränderungen aber nicht wollen, wenn wir im Innersten ablehnen wie der andere gerade ist. Warum lösen gewisse Verhaltensweisen in uns selbst einen extremen Schmerz aus und warum in Gottes Namen suchen wir uns permanent solche Erfahrungen? Warum suchen manche von uns schädliche Beziehungen auf, lassen sich demütigen , belügen und betrügen, vielleicht sogar körperlich misshandeln von anderen Menschen? Das ist jetzt das Extrem auf die Spitze getrieben.

Und genau das ist mir nun ein Stück klarer geworden. Man kann das nun auf vielerlei Arten und Konzepten herausstellen, aber Fakt ist nun einmal, dass alles womit wir als Menschen in Resonanz gehen unmittelbar etwas mit uns selbst zu tun hat. Das ist deshalb so wichtig, weil wir die Opfer-Rolle damit aufgeben und sehen können, was wir selbst damit eigentlich zu tun haben, das wir selbst verantwortlich sind dafür, fühlen wir uns abgelehnt, nicht gewollt, fallen gelassen oder ungeliebt.

Ich selbst fühle mich in solchen Momenten vom Universum etwas verarscht, weil ich denke: Na schöne Scheiße. Wieso verdammich noch eins passiert mir das jetzt SCHON WIEDER?! Aber das Universum ist ja unser Lehrmeister und kein Arschloch, auch wenn es manchmal erbarmungslos Ungenießbares das auf den Tisch bringt. Nein, das Universum meint es von Herzen gut mit uns. Da ist so viel Liebe darin, diese beschissenen Erfahrungen geschenkt zu bekommen, dass ich mich selbst etwas für meschugge halte gerade. Was soll das mit Liebe zu tun haben, wenn man laufend vom Schicksal eins auf die Fresse bekommt? Ganz ganz viel sogar. Denn wenn die Faust des Schicksals schwingt, wenn wir wieder einmal scheitern mit einem Weg, einem Vorhaben oder gar mit einem Menschen und enttäuscht und verletzt werden, dann schenkt uns das Universum einen wunderbaren Spiegel der uns zeigt WO WIR STEHEN. Er zeigt uns was und wo unsere tiefsten Glaubenssätze sind zum Beispiel nehmen wir vielleicht im innersten unbewusst an, dass wir es nicht verdient haben, das große Los gezogen zu haben, den großen Erfolg im Job usw. und das bekommen wir dann zum Beispiel durch Misserfolg gezeigt.

Wir kriegen das was wir „bestellen“. Das heißt, wovon wir innerlich ausgehen! Bestellen wir aufgrund unserer Biografie „ich bin ungeliebt und verlassen“ machen wir die Erfahrung immer wieder in Beziehung ungeliebt und verlassen zu sein! Ich will es noch eine Ebene tiefer beschreiben. Wenn wir Schmerzen erleiden, weil das Außen so und nicht so und so reagiert, kriegen wir einfach gespiegelt woher das kommt, dass uns das trifft, dass es uns enttäuscht, das wir das nicht so wollen. Wir kriegen gezeigt WER WIR JETZT GERADE SIND! Mit allem Ballast und all der Scheiße im Rucksack und diese Scheiße zeigt sich genau in dem Moment. Toll, oder?

Man könnte ja meinen das man total bekloppt ist, geil auf Leiden oder voll einen ander Klatsche hat, wenn man ständig dasselbe wiederholt was einem weh tut. Aber so ist es nicht! Man darf, muss und soll ständig mit seinen Schmerz-Themen Karussell fahren. Warum? ganz einfach: Um es sich anzuschauen. Um das zu integrieren, was an Empfindungen nicht integriert worden ist, kurzum: um zu heilen. Deshalb meinen wir immer wir stecken fest. Aber das tun wir nicht. Wir müssen ein Schreckensszenario hunderttausendmal angucken, erfahren darin herum tauschen innerlich und begreifen, um es mit Liebe nach Hause zu tragen. Um es in Liebe in uns zu verankern und ja dazu zu sagen. Und uns selbst mit dem größten Mitgefühl gegenüber treten zu können, denn das Universum, Gott persönlich liebt uns so sehr, dass wir diese Erfahrungen geschenkt bekommen, um uns selbst zu ERLÖSEN vom Schatten unserer Vergangenheit. Von all dem Drama und der tiefen inneren Verzweiflung. Um zu heilen. Deshalb ist das alles so. Das bedeutet, das Spiegelgesetz. Es ist kein schnödes: So wie es in den Wald hineinruft usw. Es ist ein Geschenk Gottes oder des Universums, um uns ganz und heil werden zu lassen. Um uns selbst zu erkennen. Um zu verstehen, warum wir so sind wie wir sind und um uns selbst voller Liebe in die Arme zu schließen wie der gute Hirte das verlorene Schaf. Ich bin der Meinung dieses Gleichnis erzählt die Geschichte von uns und unseren verloren geglaubten Anteilen, die wir schmerzlich wiederfinden und lieben lernen müssen.

Und warum das ganze Theater? Was soll das dann? Na ja, um zu wachsen. Wachstum tut immer weh, ist immer scheiße, macht überhaupt keinen Spaß und ist mühsam wie sau. Der Löwenzahn quält sich durch die Asphalt-Decke und wir müssen uns mit unseren inneren Widerständen und Schattenseiten aussöhnen, um weiter zu wachsen und uns zu entfalten. Alles will Entfaltung und Ausdehnung, so auch unsere Seele. Und damit das so sein kann, kriegen wir immer genau die passenden Menschen und Erfahrungen vor die Nase gesetzt. Und darüber können wir uns freuen. Das Leben meint es immer gut mit uns.

Om namah shivaya

Om Shanti

Amen

Frieden

Seelenweg und Spiritualität

Das Universum – unser Lehrmeister

Das Universum zeigt uns zu jeder Zeit wo wir stehen in der menschlichen Entwicklung. Es zeigt uns unmittelbar durch seine Wirkweisen und Zusammenhänge auf, was uns gerade bewegt. Denn das was geschieht ist die Wirkung einer Ursache, unserer Gedanken und Wünsche. Meistens sind es eben diese oder unsere Begierden, die sehr schnell dazu führen, dass wir eine Art Feedback bekommen vom Großen Ganzen. Das Universum und seine Gesetze, zeigen uns dann sehr deutlich durch Enttäuschungen oder Wut und Schmerz auf, was wir erhofften und was wir meinen für uns zu brauchen. Immer dann wenn eine Hoffnung zerfällt, immer dann wenn wir wutentbrannt oder erzürnt sind, können wir diese Empfindung nutzen, um der Ursache-Wirkungs-Kette auf den Grund zu gehen. Wütend werden wir nur, wenn wir etwas nicht bekommen. Nämlich das was man unbedingt möchte. Am stärksten ist diese Empfindung, wenn es sich um leidenschaftliche Wünsche handelt. Der Wunsch an sich ist immer leidenschaftlich, das heißt mit einer unruhigen Energie aufgeladen. Der Wunsch treibt unser Handeln an, steuert, dass wir die Welt manipulieren dahingehend, unseren Wunsch zu erfüllen. Häufig spiegeln Menschen uns das, gerade dann, wenn wir von ihnen nicht das bekommen was wir wollen.

Dann reagieren wir mit Enttäuschung, Frustration oder Wut. Wir haben einen Wunsch projiziert. Die Welt ist an sich neutral. Erst der menschliche Geist macht die Welt negativ oder positiv. Die Dinge geschehen wie sie geschehen, alles hat eine Natur bzw. ein Wesen. Das Wesen der Dinge ist wie sie ist. Und unser menschliches Leben besteht darin das Wesen der Dinge verändern zu wollen, weil wir es so WOLLEN. Weil wir es eben anders WOLLEN. Und wir gehen dahin und meinen, es wäre aber so und so richtig und nicht so, wie es gerade ist. Das ist der Grund für all das Leiden. Schmerz ist etwas anderes als Leiden. Schmerz ist eine tiefe Erfahrung des Menschen, die uns zum Menschen macht. Schmerz unterscheidet sich aber grundlegend vom Leid. Leid bedeutet einen dauerhaften Zustand. Schmerz tritt punktuell auf in zeitlichem Zusammenhang mit der äußeren Erscheinung der Welt im subjektiven Bewusstsein. Dann tritt der Schmerz aus dem subjektiven Schmerzkörper auf. Oft räsoniert er auch mit Leid oder dem Schmerz anderer Menschen. Dann spricht man auch davon dass er sich auflädt, um sich selbst zu erhalten. Der Schmerzkörper gehört zum Ego-Gebäude der Psyche, Ego-Konstruktionen wollen sich immer selbst erhalten und im Schmerz baden und das ist dann Leiden.

Wir können also zu jeder Zeit erkennen, wer wir sind in Wahrheit und wer wir nicht sind. Wir sind nicht unsere Wünsche, Begierden, Träume und Hoffnungen. Wir sind das Bewusstseinsfeld in dem all das auftaucht. Und das ist keine Form, wir oder unsere Essenz sind im Grund eigentlich formlos. Doch wir Menschen sind in diese Welt – diese Form inkarniert, um genau die Erfahrung zu machen: Wie schmeckt das, wenn ich in den Wunsch reinbeiße? Wie ist das, wenn ich diese menschliche Erfahrung mache? Meistens ärgern wir uns und denken: Scheiße, das hätte ich mir sparen können! Nein, wir können es uns ja nur bedingt aussuchen. Denn die Seele allein bestimmt wie oft und wie lange wir manches erfahren müssen, um da anzukommen wo wir hin sollen. Nämlich im Erkennen von Wahrheit und Unwahrheit. Von der Unterscheidung von Licht und Schatten. In dem Verlassen der Dunkelheit des Nicht-Wissens in das Licht des Wissens. So lange wir Menschen uns mit unseren Wünschen und Bedürfnissen identifizieren, das heißt uns darüber definieren, ein Selbst-Gefühl daraus ziehen, werden wir die Erfahrung von Leid machen. Das ist so normal wie der Himmel blau ist, das ist das Wesen der Form. Das Wesen aller Formen ist Begrenzung und Polarität. Der menschliche Geist und seine Wünsche sind unendlich, was uns einen Einblick in die Quelle der Unendlichkeit des Bewusstseins gibt. Wäre der Geist nicht an unser höheres Selbst – unser höheres Bewusstsein angeschlossen, würde unser Geist nicht laufend solche Blüten treiben.

Und das meine ich damit. Wir können eigentlich ziemlich schnell erkennen wo wir stehen und wann wir auf dem Holzweg sind. Nämlich dann wenn die Dinge nicht so laufen wie wir wollen. Wenn wir frustriert und ärgerlich sind darüber. Dann können wir feststellen: Aha! Da hat sich mein Verstand / Geist wieder einmal mit dem eigentlichen, nämlich meinem höheren Selbst verwechselt. Und das ist total in Ordnung und normal. Das sind eben die spirituellen Leitplanken auf die wir unbedingt achten müssen, um uns zu entwickeln. Wir dürfen und müssen uns verirren und diese Welt der Formen (auch geistige Formen wie Gedanken gehören dazu), um zu verstehen und immer tiefer zu vertrauen, in das was wir wirklich sind.

Unser höheres Selbst ist stets frei von jeder Bewertung und jeder Polarität. Es ist Frieden. Egal was in der Welt gerade geschieht. Und diesen Weg, von diesem Theater und dieser Enge als Mensch in die Unendlichkeit und Weite und den Frieden des allgegenwärtigen immer präsenten EINEN ist unser aller Aufgabe.

Das Universum beschützt uns dabei. Weil es uns IMMER das richtige Feedback gibt darüber, wo unser Bewusstsein gerade unterwegs ist. Ob es sich verhaftet und verirrt in der Unwahrheit oder ob es frei und friedlich in sich selbst ruht. Na ja, wir sind ja alle nicht Buddha. Aber so ein bisschen wisst ihr was ich mein, oder? Wenn Harmonie da ist, Freude und Leichtigkeit sind wir immer auf dem richtigen Pfad.

Om Shanti.

Frieden.

Kein Text über Liebe

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Rubrik „Kein Text über Liebe“

EinzigHEARTig unARTig - Der innere Seelenpfad

„Du sollst dir kein Bildnis machen“ sagte Max Frisch. Ich finde das aber schwierig. Wie soll das denn gehen? Ist es nicht eine Form der Welt-Erschließung sich erst einmal von allem ein Bild und eine Form zu machen?
Manche Menschen haben die Gabe dich zu sehen. Das bedeutet, dass sie dich wirklich erkennen, so wie du bist. Das sind in der Regel Menschen die selbst sehr aufgeräumt sind, sich innerlich so sortiert haben, dass sie ihre Innenwelt unter Kontrolle haben.

Sie können zwischen eigenen Projektionen die Konzepte, Wünsche und Bilder über die eigene Innenwelt beinhalten, und der Außenwelt die damit gar nichts tun hat, unterscheiden. Ein Mensch der in der Lage ist seine eigenen Konzepte und Denkweisen als das zu erkennen was sie sind, nämlich Kategorien die in Bild und Wort geistige Manifestationen seiner Innenwelt bzw. Identität sind, ist in der Lage sich nicht weiter mit ihnen zu identifizieren sondern…

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