[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Haben und Sein

EinzigHEARTig unARTig

Nicht dein Verdienst,
was du hast an Geld oder Schatz.

Es ist nich dein Verdienst,

ob du schön oder schlank,

ob du blond oder braun.
Es ist nicht dein Verdienst,

ob du schlau bist oder nicht.

Nicht dein Verdienst,

ob gross oder klein,

erfolgreich oder gescheitert.

Ohne Job oder mit.

Ob traurig oder glücklich,

ob du Recht hast oder Schuld.

Ob du Fehler machst,

unzulänglich bist,

Erwartungen sprengst.

Oder passt.

In jedes Schema.
Alles das.

Was du hast ist nur geliehen.

Dein Körper vergänglich,

fragil, verletzbar.

Dein Haben, nicht dein Sein.
Alles das was du hast,

hält dich fest.

Alles was du je erreichen kannst,

ist irgendwann egal.
Denn du bist schon genug.

Deine Augen strahlen nur durch dich so schön.

Dein Mund erzählt auf einzigartige Weise von der Welten Wunder.

Deine Ohren hören das, was niemand anderes hört.

Dein Herz weiss das, was niemand anderes weiss.
Du trägst einen…

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[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Eine unmögliche Liebe lang

Wie das alles begann.

Damals. Das weiß ich nicht mehr.

So lange ist es her und doch frag ich mich:

Wo bist du und wie gehts dir jetzt?

Jetzt nachdem wir andere geworden sind.

Durch Schmerz und Zeit gegangen sind.

Uns so nah und fern durchgeliebt haben.

Zum anderen.

Zu uns.

Durch all die Schichten von Schein.

Und Erwartungen.

Von Mustern. Konditionierungen.

Traumata. Und sonstigem Geröll.

Bleibt es still.

Die Zeit geht und immer sind es diese Abdrücke.

Auf Herz und Seelen, die und nicht vergessen lassen.

Dass es es sie gibt.

Dass sie da ist so lange wie sie nun mal dauert.

Was spielt Zeit für eine Rolle,

Im Herzensgrund stehen die Zeiger auf unendlich.

Da ist es egal was möglich und unmöglich bedeutet.

Ob wir einander fern oder nah sind.

Im Herzensgrund können alle Lieben überleben.

Unmöglich.

Dich zu vergessen.

Sag, wie lange soll das noch so sein?

Eine unmögliche Liebe lang…

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Die Buchstaben-Schlampe

Warum Sultanine noch kein Buch veröffentlicht hat mit ihren Abertausenden von Texten?

Jetzt weiß ich es!

Weil sie eine kleine Schlampe ist und ihre drölftausend Texte auf mindestens vier Geräte und Unmengen an Notiz-Zetteln und Blöcken dahin gekritzelt hat – ohne Ordnung, ohne System und Sinn und ohne Titel!!

Das ist kein Scheiss!

Das ist echt so.

Computer, Laptop, Handy, IPad, Handy, Handy, Mac Book, Notizbuch, Notizbuch.

Jau. Da gibt man sich doch die Kugel?!

Ich bin auf meine persönliche BuchstabenHölle gestoßen…

So irre kreativ ich sein kann so dermaßen unordentlich bin ich dabei.

Merke: Nichts geht über ein gescheites Archiv bzw. Ablagesystem.

Dann klappt es auch besser mit dem eigenen Buch… bzw. den Büchern.

Hatte nie die Muße mich dadurch zu wühlen – aber jetzt hab ich wenigstens verstanden was mich immer hindert, also wo ich mich selbst ganz elegant blockiere.

Irgendwann – so nach ca. acht Jahren ist man dann mal schlauer…

Besser spät als nie. 😇🥳👍🏻

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Mittelmaß

Nie werde ich mich damit abfinden,

Mit dem selbst gewählten Gefängnis aus Mittelmäßigkeit und Einfalt,

das langsam, sachte und leise …

auf dem trüben Meer der Stumpfsinnigkeit dahinsegelt.

Nie will ich so sein.

Mich mit Abdrücken und Denk-Vorlagen zufrieden geben,

Ruhe und Zufriedenheit darüber heucheln,

um wimmernd einzuschlafen über ein Leben,

dem ich selbst noch nie nah,

wohl eher Schausteller vor der Lebenskulisse anderer Vorstellungen war.

Nur um der Dramaturgie des Selbstbetruges zu folgen,

der beste Grinser auf der Alltagsbühne zu sein.

Mittelmaß.

Gewöhnlich. Einfach.

Beklemmend unfrei.

Die größte Unfreiheit besteht wohl darin,

Konventionen und Erwartungen als automatisierte Imperative

sklavenhaft bedienen zu müssen.

Die größte Lüge ist es,

das Mittelmaß tagaus tagein zu fressen mit dem man sein Leben lang gefüttert wird,

und darüber auch noch meint wohl genährt zu sein.

Mach‘ die Augen auf und lebe!

(Sultanine 2013)

Buchstabenliebe und Seelentexte auf Telegram

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Fetzig feiner BuchstabenPUNK, Sultanine schreibt originale Seelentexte

✨💓Die Anarchie der Buchstaben, Wort- und Seelenakrobatik, Ausgedachtes und Schnörkeliges, mal kritisch und mal spielerisch, alles gehört zu Sultanines BUCHSTABENPUNK. Fetzig, rotzig, zart und manchmal knallhart. Das ist so meine BuchstabenART.

Sei nicht artig, sei einzig. 🌈✨🔥🌸

Zutritt zum „Club der Buchstaben“ über den Link

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Gut erhaltener Seelenkrempel nach Selbstaufgabe abzugeben

Und manchmal sind da Begegnungen,

die mein Herz stolpern 

und mir den Kopf schwindelig wattig einpacken,

in zuckersüße Schnutenwelten, 

abtauchen lassen,

und ich mit tollpatschig, plumpem Fuß 

auf rosa Wölkchen 

herumstapfe.

Dann,

wenn es draußen kalt,

Wind und Schnee Eisblumen auf meiner gefrorenen Seele malen,

mein Gesicht malträtieren,

windige verachtende Menschenmomente vergessen zu wollen,

und ich hüpfend ausweiche,

den leidigen Pfützen der Alltagsgedanken,

schimpfend, 

abgerissene Knöpfe und Träume, 

verlebte und verlassene Erinnerungen

und 

salzige Tränen.

Stehen sie da.

Irgendwo, 

in unmöglich schnöden Ecken

und gucken.

Breiten einen Schirm aus warmem Lächeln aus,

beschatten das geplagte Selbst mit Freude,

und dann erinnere ich mich leise. 

Ganz leise.

Dass da noch was anderes war, in meinem zugestellten Leben

Voller Sorgenkartons und Angst 

vor dem Entrümpelungsunternehmen.

„Gut erhaltener Seelenkrempel nach Selbstaufgabe abzugeben“

Das Schild flattert umher, Menschen gehen vorbei.

Scheinbar ohne es zu bemerken,

dabei hat es sich schon lange auf meine Haut eingebrannt

Dass ich raus will, alles neu machen will. Aber es geht nicht. 

Der Magen will gefüllt, die Augen wollen ausruhen,

die Miete will bezahlt, die Arbeit gemacht werden. 

Mich treffen die warmen Augen wie ein Peitschenhieb,

Klatsch! Ohrfeige. 

Ich werde wach, es gibt sie noch!

Momente, in denen sich die Welt wieder selbst verarztet,

zusammenwächst und krustige Narben verheilen.

Der Himmel tauscht sein graues, verlebtes Abendkleid, was viel zu kurz 

und zerschlissen,

gegen ein leuchtendes Blau. 

Dann spare ich ein bisschen Wärme und bin froh.

Dass ich sie gefunden habe,

die Eckenmenschen und ihren Schatz aus freundlichem Lächeln.

Der mich zurückkehren lässt,

zu meinem Gedankenbaum, auf grüner Wiese.

Ich fahre mit rauen Händen seine unebene Rinde ab.

Ich strecke mich aus, um mich ein bisschen glattzuziehen,

das Gras zu fühlen und zu atmen.

Bis die Sterne kommen. 

Der Seelenkrempel muss warten. 

(Sultanine 2017)

Sultanines Seelendings und Wortfirlefanz auch auf Telegram

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Nebelfelder

Im Nebel, auf der anderen Seite hat man sie schon oft laufen sehen. Schemenhafte Wesen, laufen  vorbei und blinzeln. Sind unnahbar, wirken fremd. 

Auf dem nässenden Moos wird es eng. 

Hier den Weg zu finden bleibt eine Unmöglichkeit. 

Die Schritte versinken im Matsch, immer tiefer gleiten sie ins Erdenreich hinein. Werden verschlungen von der braunen Pampe. 

Mit jedem Schritt schamatzt der Schlamm, aber man sagt sich, ich höre es nicht. 

Durch die geisterhaften Bäume scheint sich das Licht etwas Mut abzuquälen. 

Sie starren ins Nichts und bleiben ernst. 

Wenn ein Bein feststeckt, gerät der Körper ins Wanken, alle Muskeln zucken, wollen ausgleichen, was am Straucheln ist. 

Vornüberfallen, auf den nassen Matsch wäre keine Lösung. 

Und so wird er gesucht, der Weg, immer neu, zu jeder Seite. 

Kein Ende des Nebels ist zu finden. 

Er umschmeichelt die Beine, umhüllt den Geist. 

Zu wissen zu Laufen, ist überlebenswichtig. 

Dennoch scheint es im Nebel unermüdlich und kaum geht es vorwärts. 

Wo soll das auch sein? 

Vorwärts, rückwärts, es gibt keine Richtung.

Wenn Nebel und Geistermoor alles spiegelgleich verkleiden und sich der Atem zuschnürt, vor der Unendlichkeit des Nichts.

„Weiterlaufen!“ muss es heißen. 

Durch das Dickicht der Nebel, vorbei an den Zeiten.

Der Rhythmus gibt Halt, er wird getaktet mal schnell und mal langsam. 

Mal wird gerannt und mal gekrochen, um sich zu entfernen und wegzubewegen. 

Der Körper nun im unerschlossenen Raum, manchmal hilf es sich zu erinnern. 

Wo war er schon, was gab es dort? 

Wie wurde schon früher durch Untiefen gewandert?  

Der Geist wird spazieren getragen in seinem Leib, ob er denn weiter kommt, muss sich zeigen. Austarieren, wenn es brenzlig wird. 

Auffangen, wenn gefallen wird. 

Wie denn finden, wenn kaum zu sehen ist? 

Wie denn rufen, wenn die Stimme versagt.

Schweigenderweise ausharren und gehen, steht auf dem Plan geschrieben. 

Stur und starr laufen und ihn suchen im quälenden Licht der Sonne.  

Wie buckelige und Haltungsgestörte auf dem ewigen Eis, tanzen sie alle und drohen zu zerfallen. Ausrichten und suchen.

Halte dich, wenn Nebelfelder drohen!

(Sultanine 2016)

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Herzlichen Dank für die Genehmigung: Bild von DarkmoonArt_de auf Pixabay

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Schweigen

Manchmal ist Schweigen Gold.
Immer ist Schweigen Gold,
Wenn meine Worte nicht wahr sein können.
Wenn ich dich und mich und uns
nur beschränken kann.
Wenn diese Worte das Namenlose  zwischen uns,
Das Weite und das Freie,
Versuchen einzufangen.
Festzulegen und festzuzurren.
Wenn die Wahrheit nicht mehr wachsen kann,
Weil sie in Analyse und Konzept gedrängt wird.
Weil Angst und Forderungen es ersticken.
Dieses Band.
Dieses fröhlich freie vertraute Band.
Wenn es nicht mehr schwingen darf wie es will.
Wenn es fast erstarrt.
Dann.
Ja dann ist Schweigen Gold.
Und ich schweige.
Ich schweige mich aus.
Über all das Falsche in mir.
Über all die Fehler.
Die unrelevant sind.
Denn sie ändern nichts.
Ich schweige also weiter und sage nichts.
Denn wie oft können sie einem nicht gerecht werden,
Wie oft ist man verirrt?
Im Tal der Worte?
Wie oft verwechsle ich Wort und Wahrheit?
Wie oft müssen wir vor den Worten kapitulieren?
Das hab ich gelernt.
Solang mir nichts Wahres einfällt.
Bleiben meine Lippen geschlossen.
So lange ich dich und mich nicht in Freiheit lassen kann.
Bleibe ich still.
Doch mein Herz sprudelt weiter.
Ohne Worte.
Schweigend.
Ist es ein Quell nie versiegender Freude und Liebe.
Schweigsam.
Still.
In Ruhe und Zuversicht.
Schlägt es weiter.
Auch für dich.

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