Seelenweg und Spiritualität

Jona und der Wal und die eigene Wahrheit

Ich habe gerade in meiner alten Kinderbibel gelesen. Ich habe meine Lieblingsgeschichte gelesen von Jona. Kennst du Jona? Jona der nach Ninive gehen sollte für Gott, um den Menschen dort etwas zu sagen?

Ich finde es ist eine sehr wichtige Geschichte, denn sie enthält, für mich eine sehr zentrale Botschaften über das eigene Mensch-sein und das Leben.

Gott forderte Jona auf nach Ninive zu gehen, um den Menschen eine wichtige Nachricht zu verkünden und Jona wollte aber nicht. Er war bockig und stur und lief weg vor Gott. Er dachte, er könne sich vor Gott verstecken. Jona stieg in ein Schiff und versteckte sich unter Deck. Gott befahl einen Sturm herauf, der alle auf dem Schiff in Angst und Seenot brachte. Jona verstand und ließ sich von Bord werfen, in das weite Meer. Im Meer wurde er von einem Wal gefressen und auch hier machte Jona die Erfahrung, dass Gott ihn sogar im Magen eines Fisches tief im Meer hört. Er betete und der Fisch spie ihn aus. So konnte Jona doch für Gott nach Ninive gehen.

 

Warum mich diese Geschichte jedes Mal aufs Neue fasziniert? Es ist die Botschaft die darin enthalten ist, dass es nichts bringt wegzulaufen. Es bringt nichts vor Gott oder dem Leben oder dem was in mir ist wegzurennen. Das ist meine Erfahrung. Oft wollen wir das was in uns ist, das was uns bewegt, dass womit wir uns herumplagen lieber nicht sehen und wir laufen davor weg. Wir gehen schnurstracks in die andere Richtung und hoffen, dass wir wo anders eben besser klarkommen und unsere Probleme vergessen. Wir wehren so viel in uns ab was gerne gesehen werden möchte. Seien es Gefühle, alter Schmerz, Ängste, Hoffnungen und Wünsche oder auch unsere Intuition, unser innerer Drang das nach außen zu bringen, was eben nach außen will. Vielleicht müssen wir einmal Klarheit walten lassen in unseren Beziehungen,  vielleicht verweigern wir uns unangenehmen Aussprachen, vielleicht rennen wir vor unseren Ängsten davon, vor unserer Ohnmacht oder unserer Wut? Dann ist es unserer Aufgabe nicht davon zu laufen, sondern uns zu stellen. Doch wir sind als Menschen alle wie Jona. Es braucht eine Sackgasse, die mit viel Leiden verbunden ist oft. Wie oft ziehen wir, wie Jona, andere Menschen mit in unsere Probleme hinein? So lange bis wir das verstehen und dann absehen von der Welt und hinhören. Na gut, vielleicht glaubst du nicht an Gott. Das ist ok, dann nenne es eben die Lebenskraft, dein inneres höheres Selbst oder die universelle kosmische Liebe. Irgend etwas in uns ruft uns. Und wir hören oft weg. Sind taub und wollen aber nicht. Nein. Wie oft machen wir uns dran das Elend der Welt heilen zu wollen, schwingen uns auf, verurteilen und diktieren und bemerken gar nicht, dass wir selbst die meisten Probleme haben? Das zu sehen ist sehr schwer, es ist so einfach sich permanent von wichtigen Dingen abzulenken. Die Feinheit in uns selbst wahrzunehmen, die feinen Saiten sind es in uns, die uns den Kurs angeben. Und so oft wollen wir sie nicht hören und weichen aus. Wir gehen genau in die andere Richtung. Das Resultat ist, dass wir uns verschließen. In der Geschichte verschließt sich Jona vor Gott. Ich denke, rennen wir vor uns selbst davon, verschließen wir uns vor dem Leben in uns. Das Leben was sich gerade zeigt und nach außen will. Durch uns. Das ist sehr heilig. Denn es ist Schöpfung.

 

Und so haben wir schon einmal alle die Erfahrung gemacht, dass wenn wir dem Leben ausweichen, das unterdrücken, was aber in uns ist, es sich auf anderen Wegen die Bahn bricht. Es kommt raus, es ist dann fehlgeleitete Energie die sich irgendwo staut und uns quer drin stehen lässt in den Dingen. Im Feld des freien Raumes der Manifestationen. Wir sind dann quer und blockiert. Unsere Energie sinkt, wir sind unzufrieden, ängstlich oder taub. Das Gefühl der Spaltung in uns ist dann sehr groß und verursacht einen großen Schmerz. Wir, unser höheres Selbst, wissen ja, dass was nicht stimmt. Der ganze Organismus weiß das. Nur unser Verstand sagt rotzig:“ Nö!“ Wir spalten uns ab von uns selbst und das tut sehr weh.

 

Wir oft habe ich nicht hingeschaut, wenn ich doch wusste, dass da so ganz weit weg, so ganz tief im Inneren irgendeine Disharmonie schwingt? Und mit ihr auch die schlechten Gefühle kommen? Wir sind in Null-Komma-Nix drin in der Verwicklung der inneren Formen und Erlebensweisen aus alten Erinnerungen, unbewussten Überzeugungen, altem Schmerz und Bewusstseinsinhalten die sich eben lange mit Energie aufgeladen haben und uns das Leben schwer machen und ins Bewusstsein wollen. Und wenn wir das nicht zulassen, dann knallt uns das Leben einfach eine irgendwann. Dann zeigt uns die Außenwelt, andere Menschen und das was wir erleben immer wieder diese Problematik auf.

 

Es braucht gar keine höhere, außerhalb von uns liegende Instanz wie einen Gott oder eine Moral um das zu verstehen. Lassen wir Gott mal aus dem Spiel, sind wir in den Fängen eines Egos was dann in Schuld und Sühne denken will, weil es einfach ein ziemlich einfaches Konstrukt ist, dieses Ego. Und so jammern wir und weinen, dass es alles ein Elend ist. Wir laufen weg und wollen es nicht sehen, dass wir das Leben nicht achten. Wir lassen es nicht sein. Wir lassen es nicht leben in uns. Dabei will alles in uns leben und mit Liebe angesehen werden. Auch das was ein ICH nicht schön findet. Vor allem das. Vor allem diese unangenehmen doofen Seiten, unserer Schatten und unsere Dunkelheit will ins Licht. Dazu fordert uns Gott auf. Gott liebt uns, das Leben liebt uns. Überall ist Liebe. Und wir sollen das endlich verstehen und alles mit hinein nehmen in diese Liebe und anerkennen. Wenn wir das was ist in uns anschauen und da sein lassen, dann verändert es sich automatisch. Wenn wir zulassen, dass alles seine Berechtigung hat, egal wie zerrissen wir sind, treten wir zurück in die Einheit, wenn wir still werden und JA dazu sagen. Dann öffnen wir uns für das Leben. Für Gott und dann kann das integriert werden was da ist. Alles ist Teil von uns. Und es geht niemals darum irgendeinen Anteil von sich abzulehnen, das ist nicht der Weg ins Bewusstsein. Der Weg in die Einheit ist immer die Annahme der eigenen Person mit allem FÜR und Wider. Erst wenn wir das in Liebe Heim holen was in uns gesehen werden will, können wir verstehen, dass wir niemals getrennt sind von der universellen Liebe des Lebens. Und dann sind wir in uns selbst mehr zu Hause und geborgen. Dann sind wir nicht mehr von uns weggerückt, ver-rückt, sondern mehr in der Mitte, im Zentrum. Dann lieben wir uns wieder ein bisschen mehr. Haben uns einfach lieb für das was wir sind. Und spüren Frieden im Herzen. Weil wir uns nicht mehr gegen das Leben stellen, sondern mit fließen.  Ich bin für diese Erkenntnis schon in hunderttausend Sackgassen in meinem Leben gelandet. Zum Glück aber war ich noch nie in einem Wal gefangen. Ich hoffe so was passiert mir dann doch nicht.

Zu lernen aus der Geschichte ist für mich, dass wir immer die Wahl haben. Und das ist dann die Geschichte mit dem Wal, die eine Botschaft über die eigene Wahl enthält. Auf das Leben hören oder eben nicht. Mal gucken wie weit man so kommt. Am Ende hat das Leben uns eben doch immer da wo es uns hinhaben möchte. Irgendwann dann. Wir können dem Leben und das was wir lernen sollen niemals entkommen. Und wenn wir noch mal inkarnieren müssen, aber eines ist klar: Wir werden alle immer wieder von Gott gerufen und auf den Weg geführt. Oft gehen wir Umwege, die sind dann aber einkalkuliert. Manche nehmen anstatt des Busses eben einen Wal. Aber der kommt ja auch an, letztendlich. Wie schön.

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Vom Los-Lassen

Menschen loslassen war immer das schwerste für mich, besonders die, die ich in mein Herz geschlossen habe. Aber es ist ganz leicht. 

Du lässt das was ist zu, ohne daran herum zu manipulieren. 

Du lässt das was ist so sein. Wie es ist. 

Entgegen des eigenen Bedürfnisses. 

Wenn dein Bedürfnis stärker ist als dein Bedürfnis nach Frieden und Wahrheit, wirst du immer festhalten. Dreht sich das wirst du loslassen. Und entspannen. 

Loslassen bedeutet nicht die Menschen los zu sein 

Loslassen bedeutet einfach nur sein zu lassen was ist. 

Wenn jemand aus deinem Leben geht dann geht er. 

Ohne Drama. 

Punkt. 

Und wenn man merkt das man selber die Türe schließt zu diesem Menschen dann muss man das innerlich akzeptieren und so sein lassen wie es in einem ist und nicht dagegen kämpfen. 

Sein lassen bedeutet das man dem Leben vertraut und mit schwimmt. 

Deshalb braucht man gar nicht traurig sein. Denn das Leben trägt uns dahin wo wir hin sollen und das weiß es besser oft. 

Deshalb: loslassen bedeutet sein lassen wie es ist. 

Und das ist dann Freiheit. 

Weil ich frei bin von dem Drang etwas anderes wollen zu müssen als ist. 

Denkfabrik

Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ über die Corona-Demo in Berlin: Finden Sie den Fehler? — finger’s blog

Wer noch Zweifel daran hat, dass die deutschen „Qualitätsmedien“ manipulativ und tendenziös berichten, dem sollte man diesen Artikel vorlegen. Er ist kurz und knapp, zeigt aber deutlich auf, wie die deutschen Medien manipulieren und ihre Leser beeinflussen wollen. Es gibt Demonstrationen, die den deutschen „Qualitätsmedien“ gefallen und da gehen gaaaanz viele Menschen hin. Zum Beispiel […]

über Berichterstattung der „Qualitätsmedien“ über die Corona-Demo in Berlin: Finden Sie den Fehler? — finger’s blog

[BUCHSTABENLIEBE]❤️

ID. EN. TI. TÄT.

Wer bist du, wenn du gar nichts bist und gleichzeitig alles?

Sarahs Blog - EinzigHEARTig unARTig

ID

EN

TI

TÄT  …

NahhhMe

gÄHSChlecHt

GEbUrtsDatUm

auSsehen

Gähhhhwicht

Lant

StAAATsangeHÖÖrigkeit

WoHNNNort

Relilulaligion

SCHulEE

ausBiLLDuNG

beerUUF

bezieHHHungSSTand

LehhhDICK

VERheiraTET

GEHHHschieDDEN

Mit Kind

Ohnnneeee Kind

HoPPys

Tallllente

AnSCHAUUnGEn

MAINungen

IDeeen

WWEHRTE

GeDanken

… bitte beliebiges Wort einfügen

…bitte beliebiges Wort einfügen

… belibiges Wort …

Wer bist du, wenn du gar nichts bist?

Wer bist du, wenn du nichts mehr hast?

Was bleibt?

Was ist?

I

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[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Alles ist möglich…

Alles ist möglich dem der liebt.

Liebe heilt alle Wunden und alle Zweifel. Die Liebe ist das heilsame Elixier was zwischen den Fugen der Zerrüttung und Trennung fließt.

Wenn uns Unsicherheit und Zweifel quälen, wenn wir nicht wissen was zu tun, begeben wir uns in unser Herz dem stillen Ort der lebendigen Liebe und fühlen wie alles zusammenhängt und zusammenwächst. Wir holen uns heim und treten ab von der Oberfläche polarer Gefühle und integrieren was uns schmerzt.

Segeln wir heim in Liebe und säen Frieden wo immer es geht.

Liebe ist der Weg nach Hause.

 

Denkfabrik

Divers ja, aber bitte nicht anders ….

Meinungsgleichmache und mediale Manipulation, wir sind mitten drin. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und kritisch bleiben, sich eben nicht gleichmachen, in eine Richtung striegeln lassen, denn das ist leider faschistisch. Wer jetzt selbst denkt, und das auch lautstark tut, hat es zwar erst schwerer aber im Nachhinein ist es viel leichter mit der jetzt eingeschlagenen Richtung klar zu kommen und seine eigenen Freiheitsräume zu erschließen. Tote Fische schwimmen irgendwann im Meer der Belanglosigkeit. Klarheit im Kopf und Weite im Herzen, das wünsche ich uns.

Alles Liebe und viele Grüße
Sultanine

Sarahs Blog - EinzigHEARTig unARTig

Divers, das wollen irgendwie alle! Aber wollen wir das wirklich? Was gerade passiert ist alles andere als divers und das sorgt mich massiv. Es werden immer weniger freie Debatten in der Gesellschaft geführt, denn sie werden erstickt durch pauschalisierende und moralische Urteile derer, die sich im Recht über die Deutungshoheit der Wirklichkeit glauben. Das macht es sehr schwer noch miteinander zu reden, wenn pauschal verurteilt und abgekanzelt wird, ob einer anderen Meinung. Du bist ganz schnell rechts, links, oben, unten, Nazi, Verschwörer, Leugner, Klima-Sau.

Dabei ist es egal ob es um Schwarze, Weiße, arschrau-violette, grüne, gelbe Menschen geht. Es geht in den Debatten leider nur um eines, nämlich MACHT! Macht, die mittels einer moralischen Keule daherkommt, die kräftig ausholt und alles mundtot macht, was sich ihr in den Weg stellt. Denn unsere Wirklichkeit ist nicht so belastbar wie wir glauben, wir sind nicht so flexibel miteinander, wie wir das gerne…

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Seelenweg und Spiritualität

Fremdheit und Verirrung

Der Mensch ist sich seiner selbst so fremd, dass er unvollendet und irrend herumwandert zwischen den Welten des Lebens. Er ist weder diesseits noch jenseits zu verorten, denn sein Geist ist ungeheilt und unganz, rein verkopft und auf das reine Denken und rationale, kalte Intelligenz beschränkt. Es gibt hier im Sein keine Wurzel zu Mutter Erde, von Substanz, innerem Halt, liebevoller Fürsorge und Heimat in sich und der Welt, die sich auch in Fürsorge und Ökologie ausdrückt. Wurzeln im Sein lassen Früchte und Fähigkeiten hervorbringen die zur Umsicht und Liebe aller Mitgeschöpfe fähig ist. Ein in sich ruhen und in der Welt sein als Heimat. Ein sicher fühlen und tief Vertrauen in diese Ur-Mutter, fehlt.

Ein abgeschnittener Kopf ist wirr. Er ist des Verstehens nicht willens, denn verstehen meint erkennen des Wesentlichen. Des Wesens des Lebens. Er kann es nicht denn Vater Himmel wurde vom Thron gestoßen und für lächerlich erklärt. Er wurde ersetzt durch einen überbordenden Egozentrismus der sich selbst der Nächste ist und als Werte Gewinn- und Machtmaximierung pflegt. Macht über Ressourcen, Gebiete und Menschen. Über Gedanken und Taten. Das macht diese Entfremdung des Geistes aus, dass er ohne Vernunft und Gnade herum laboriert, im Kosmos und Vaterlos und damit Sinn-los bleibt.

Weder Wurzeln noch Sinn finden wir in dieser Zeit in einer sich maximal selbst fremden Welt, die nicht um ihre Ursprünge weiß.

Ohne Hinwendung zum Heiligen,

geistigen,

inneren Herzraum wird die Welt unerlöst und leidend bleiben.

Ohne von Gier, Streit, Sucht und Hass  abzusehen, werden wir uns fremd sein in uns und um uns herum, obschon hoher Intelligenz unwissend, hilflos und verirrt bleiben.

Daraus entspringt Wahnsinn und Horror.

Der Mensch sucht nach Erlösung niemals da wo er sie zu finden vermag.

Im Herzen seiner selbst ist er zur Verbindung fähig. Zur Verbindung die zum Ursprung führt. Im Herzen geschieht Heilung, hier werden Mutter und Vater wieder gefunden und vereint.

Denn nur da wohnt Gott.

Der das Höchste ist.