Der Geschmack der Straßen 

Die Strassen schmecken nach dir. 

Durch überfüllte Strassenecken, Überflutete U-Bahn-Schächte suche ich,Durch und durch nach deinen Spuren.Die Stadt ist rau und angekratzt, Schmeckt nach bittersüßen Tränen der Verlassenheit,  nach dir, und deinem Schatten. 

Wie sehr möchte ich dich in meine dicke Decke wickeln,  Dir sagen, dass es alles wieder gut werden wird, mit dir und dem Leben.

Mit uns.

Doch meine Seele ist zu leer, 

Als finde sie die Worte nicht. 

Meine Zunge zu schwach, um sich einmal zu erheben.

Und Lügen zu strafen dem Leben,  das es mich anders lehrte.

Ich habe sie alle verbraucht und bleibe stumm.

Betrachte die Lichter, der großen Stadt. Stehe oben auf dem Dach, kann den Wind und die Weite spüren, schaue traurig zurück. 

Ignoriere schwindelnde Höhen, und lügende Fassaden.  

Wie oft sagte ich dir, sei bei mir, bis es nicht mehr geht.  Wie oft weinte ich mich in den Schlaf darüber, dass du mich nicht einatmen, mich nicht mit dir in deinen Lungen tragen kannst, überall  hin?  

Du verkauftest deine Seele, sie wollte fliegen, nur um einmal bei mir zu sein.

Und dann.. 

Schließlich wurde ich zu schwer für deine Lungen.

Zu schwer für dein Herz.

Schmeckte wie eine kalte Zigarette und der Melancholie über ein fast geliebtes Leben. 

Eine Zumutung, die dich fesselnd auf den Boden drückte, und mir abverlangt, auf ewig Kind der Schwäche zu bleiben. 

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