[Mit dem Rucksack durch Vietnam 🇻🇳 08.08.2017 – 28.08.2017] Tag III 10.08.2017  (Ho-Chi-Minh-City)

Ich surfe morgens beim Frühstück Spiegel Online an, ohje. Ok, da kann ich nicht mithalten. 
Während die zwei Superweltmächte stellvertretend durch einen dicken Kleinkind-Diktator der zu viel Kohle hat und einem durchgeknallten leicht hirnvebrannten Präsidenten dieses Mal um den Atom-Lolli zanken und damit die Welt in Entsetzen stürzen, erzähle ich mal geschwind was hier so Triviales weiter passiert. 

Ja ich bin eine totale Memme. Ich weiß das. Ich spüre einfach jede Veränderung, bzw. äußere Einflüsse auf meinen Körper. Es fehlt nicht viel und man kann mich wirklich als menschliche Wetterstation einsetzen. 
Das spielt besonders hier eine Rolle. Wenn man ein asiatisches Land bereist kann es sein, dass sich der Magen und der restliche Körper erst etwas daran gewöhnen muss. 

Auch sind die hiesigen Standards einfach andere, hier wird komplett anders gelebt, Kultur, Land und Klima schaffen so andere Bedingungen dass es einem teilweise wie ein Kulturschock vorkommen mag. Man muss schon mal mit der ein oder anderen Kakerlake oder Ratte leben die hier einem über den Weg laufen. Das ist nicht schlimm, sind ja keine feuerspeiende Drachen. Nein, bestenfalls sind einem die Dinger egal, ich persönlich aber könnte mich zu Tode ekeln. Tja, da sitzen sie am Straßenrand zwischen Müllbergen und toten Tieren und essen seelenruhig ihre Suppe. Auf dem Boden! So was sieht man hier und das ist tatsächlich ein ganz normales Bild. Da freuen sich die Spiegelneuronen hypersensibler Menschen. 

Mir erging es die ersten Tage in Vietnam sagen wir mal dementsprechend magentechnisch nicht so doll, und daher war ich froh über einige Tipps, die ich als Kreislauf- und magenschwache Kandidatin beherzigen konnte. 

Woran sich der Körper ebenfalls gewöhnen muss ist das Klima. Schwül und feucht erinnert es an das deutsche Fönwetter. So sind neben Jet-Lag-Nachwirkungen eben auch Wettereinflüsse wie die hohe Luftfeuchtigkeit von 70% und Temperaturen zwischen 28 und 35 Grad keine Seltenheit. 

Also, was kann man tun verschlägt es einen so als Vollzeit-Memme und hypersensibelchen nach Fernost? 

Als erstes einmal sollte man cool bleiben und nicht in Panik verfallen, lieber seinem Körper danken das er funktioniert. Denn der Körper ist schlau und geht einfach auf Halbacht-Stellung. Der schützt sich nämlich mit seiner Übelkeit und Apetitlosigkeit vor fremden und vermeintlich schädlichen Einflüssen. So ist auch lang anhaltender Ekel zu erklären. Er sagt nicht unbedingt so viel über die äußeren Gegebenheiten viel mehr für die Empfindsamkeit des menschlichen Körpers aus. 
Tip 1) 

Whiskey

Kein Scheiß. Um meinen Magen beispielsweise zu neutralisieren trinke ich tatsächlich morgens und abends einen Schluck Whiskey. Ich mag Alkohol jetzt nicht so gern, konsumiere ihn recht sparsam, Whiskey mag ich im Grunde gar nicht aber hier habe ich ihn zu schätzen gelernt. 

Er hat eine angenehm, neutralisierende Wirkung. Sein Aroma hilft tatsächlich Übelkeit einzudämmen. Zudem desinfiziert er. 

Tip 2) 

Wat der Bauer nich kennt … 

Iss zunächst was gewohnt ist. Aber nicht zu fettig oder schwer, das belastet nur unnötig. Mir helfen Bananen und Trockenobst. Auch abgepackte Nüsse oder Salzstangen oder auch Brot gehen gut. Gemüse was gekocht ist ist leicht und gut verträglich. Reis mit Gemüse geht immer. 
Tip 3) 

Cola Zero

Cola, Cola und noch mal Cola. Oh du braunes Elexier des Lebens, hätte ich dich nicht, ich wäre sowieso schon bei meiner Geburt wieder zurück in den Uterus gekrochen und hätte gemault: „Ohne zero, ohne mich. Tschüssikowski!“ 
Tip 4) Bullrich Salz unterstützt, wenn der Magen übersäuert. Oder eben Whiskey… 
Tip 5) 

Wasser

Viel trinken also abgepacktes Wasser, kein Alkohol in Übermengen, na ja außer eben Whiskey aber das zählt ja als Medizin. 
Tip 6) 

Schon wieder Alkohol

Das vietnamesische Bier ist berühmt und sehr aromatisch. Zudem gleicht es den Kohlehydrate-Mangel aus und erfrischt. 
Ihr seht schon, wir sind hier nur am saufen, natürlich zu medizinischen Zwecken. 
Na dann gute Besserung und cheers! 

🍻🥃
Anmerkung: 

Das Foto der Kakerlake machte ich auf der Toilette eines Restaurants was überhaupt nicht schlecht war, es schmeckte dort sehr sehr gut. 

Also das Essen 😅

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