Denkfabrik

Meinungsfreiheit? My ass!

„Standardablauf für öffentliche Debatten in Deutschland:

1. Ein paar Personen des öffentlichen Lebens nehmen ihr letztes Bisschen Restmut zusammen und sagen ihre Meinung.

2. Presse und linke Aktivisten sagen, dass das der AfD/den Rechten/den Querdenkern in die Hände spielt

3. Erste Protagonisten fühlen sich genötigt, sich von der AfD/den Rechten/den Querdenkern zu distanzieren

4. Vorwürfe werden gesteigert. Es folgt die moralische Abqualifizierung. „Das ist eine Verhöhnung von XYZ..“, „ihr wollt, dass Menschen sterben.

5. Noch mehr Protagonisten fühlen sich genötigt, sich zu positionieren und zu betonen, dass man mit „rechtem Gedankengut“ nichts zu tun hat. Erste Entschuldigungen und Rückzieher kommen.

6. Es werden Forderungen nach Entlassungen etc. laut.

7. Alle Protagonisten sind nur noch damit beschäftigt, sich zu distanzieren, zu entschuldigen und die vertretenen Ansichten zurückzunehmen. Um die eigentliche Kritik geht es gar nicht mehr.

8. Alle sind wieder glücklich. Also zumindest die, die die Diskussion unterdrücken wollten. Beim Rest staut sich die Wut. Und das spielt dann tatsächlich „den Rechten“ in die Hände.“

Zitiert von A. Schunke auf Facebook

Beweis, dass es stimmt?

Wer hier zögert erkenntlich zuzustimmen, weil er öffentlich sichtbar wird mit Icon und Website, wird eben genau mit dem Phänomen der Unterdrückung der Meinungen über sozialen Konformitätsdruck konfrontiert.

Frei denken ist in Deutschland nicht gestattet. Eine sehr gefährliche Entwicklung.

Und nun zu dem was passiert ist:

Nach Kritik an Corona-Politik: Hetze gegen kritische Schauspieler

Zum Interview zur Aktion hier entlang:

7 Kommentare zu „Meinungsfreiheit? My ass!

  1. Ich habe gestern dieses WDR-Interview gehört und dachte: q.e.d. -: was zu beweisen war. Sprich, der WDR-Mann hat in der ganzen Art, wie er das Interview geführt hat, genau bestätigt, wie wichtig und gerechtfertigt die Kritik von Liefers und den anderen gerade auch an den Medien war / ist. Leider war er jedoch so sehr mit seiner Empörung beschäftigt, dass jemand es wagt, Kritik zu üben, dass er das nicht merken konnte. Selbstironie oder Humor geht natürlich schon gar nicht bei den Jan Böhmermanns dieser Welt (oder eben diesem Interviewer). Schließlich sind die Maßnahmen ja ein ernstes Thema,- denn irgendjemand ist mal auf die absurde Idee gekommen, dass man damit Leben retten könne, und seither plappern das die Böhmermanns dieser Welt etwas undifferenziert nach. Und wehe jemand macht darauf aufmerksam, dass es für diese Idee doch gar keine „wissenschaftlichen“ Beweise gibt, für die umgekehrte aber schon … .

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  2. So ist es. Sehr gut zusammengefasst.

    Das Interview im WDR ist aufschlussreich. Verhöhnt wird, wer auf Covid-Intensivstationen arbeitet oder dort gelandet ist? Meine Frage ist: arbeitet der Interviewer dort? Oder vielleicht doch eher in einem gut bezahlten Job beim ö-r TV? Der arme Mann! Er beklagt sich, dass die Medien sehr hart arbeiten, jeden zweiten Tag ein Interview, eine Sendung, um die Menschen aufzuklären. Wie eben jetzt auch wieder. Danke für euren unermüdlichen Einsatz, ihr lieben hart arbeitenden Medialen, die nicht oft genug auf die Situation in den Intensivstationen hinweisen können! Und so schallt es ja auch jedem Kritiker an den Maßnahmen gleich aus der „verhöhnten“ Bevölkerung entgegen: schämt euch.
    Hier sind es nun anders Betroffene, die sprechen – Schauspieler, Ein „Kindergeburtstag“ sei ihr Leiden im Vergleich mit…
    Mich erinnert das an das Spiel: wenn man Ungerechtigkeit im eigenen Land kritisiert, heißt es; „das sind Luxusprobleme, schau auf die Hungerleidenden in aller Welt“ oder noch kürzer: „die armen Negerkinder“. Und der es sagt, beißt genüsslich in sein Steak, so dass dem, der es hört und der nur eine Stulle hat, das Wasser im Munde zusammenläuft. .

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  3. Meinungsfreiheit – ich bin so frei, keine eigene Meinung zu haben und mach lieber, was mir gesagt wird … so oder ähnlich hieß es doch in einem der wirklich genialen Einminüter. Großes Kino ! Mir die Zeit genommen und 47 (der vorgestern noch zugänglichen) Beiträge gesehen zu haben macht mich richtig froh.

    Für das was jetzt passiert fehlen mir echt die Worte.

    Gefällt 3 Personen

  4. Ich habe mir viele Beiträge angeschaut und muss sagen, dass ich sie sehr gut finde, wie überhaupt die gesamte Aktion.
    Wer sich öffentlich positioniert, ist Angriffsfläche, manche halten es aus, manche knicken ein …
    Gar nichts anfangen kann ich mit den Vorwürfen, die dieser Aktion gemacht werden, entbehren sie doch jeglicher Grundlage und stellen einfach Behauptungen in den Raum. Erinnert mich an Aufwiegelei.

    Gefällt 2 Personen

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