Kein Text über Liebe

Irgendwo und irgendwann

Irgendwo und irgendwann. 
Hinter dem Mond und neben dem Regenborgen,
warte ich auf dich. 
Wenn die Zeiten stillstehen, und wir uns gesehen, uns getroffen. 
So, wie damals am Fluss.
Der silbern dahin glitt unter weitem Himmel. 
Da warte ich. 
Auf dich. 
Irgendwann. 

Irgendwo und irgendwann. 
Sehe ich dein Gesicht in den Wäldern, 
höre dein Lachen im Wind. 
Er erzählt unsere Geschichte und weht hinfort. 
Alle Zweifel und Trauer.
Vergibt uns unserer Fehler. 
Unser Versagen.  
Und weht herbei die Leichtigkeit.
Und streicht dir sanft über dein Gesicht. 

Irgendwo und Irgendwann. 
Senke ich meine Augen nieder,
versinke in deinen und wünsche mir,
ich könnte schwimmen im Meer der Ewigkeit mit dir.
Irgendwann vergeben wir uns, 
ich dir und du mir. 
Das wir, niemals perfekt. 
Mehr unperfekt, schrecklich fehlbar. 
Wandelten und scheiterten auf allen Ebenen,
die sich Mensch-sein nennen. 

Irgendwo und Irgendwann. 
Legst du meine Hand in deine, 
bedeutest mir zu schweigen. 
Still soll ich stehen, endlich ruhig sein. 
Dann zeigst du mir die Sterne, 
die stillen Zeugen einer außergewöhnlichen Zeit, 
die Lachen und Weinen unter ihnen belauschten. 
Und leise säuselt der Fluss dazu. 

Irgendwo und irgendwann. 
Warte ich auf dich. 

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