Kein Text über Liebe

Der Geschmack der Straßen

In überfüllten Straßenecken, 
Überfluteten U-Bahn-Schächten,
suche ich durch und durch nach deinen Spuren.
Die Stadt ist rau und angekratzt.
Schmeckt nach bittersüßen Tränen der
Verlassenheit.
Nach dir und deinem Schatten.

Wie sehr möchte ich dich in meine dicke Decke wickeln,
Dir sagen, dass alles wieder gut werden wird,
Mit dir und dem Leben.
Mit uns.

Doch meine Seele ist zu leer,
so als finde sie die Worte nicht.
Meine Zunge zu schwach,
um sich einmal zu erheben.
Und Lügen zu strafen dem Leben,
dass es mich anders lehrte.

Ich habe sie alle verbraucht und bleibe stumm.
Betrachte die Lichter, der großen Stadt,
Stehe oben auf dem Dach,
kann den Wind und die Weite spüren,
schaue traurig zurück.
Ignoriere schwindelnde Höhen,
Und lügende Fassaden.

Wie oft sagte ich dir: „Bleibe bei bei mir, bis es nicht mehr geht!“
Wie oft weinte ich mich in den Schlaf darüber,
dass du mich nicht einatmen,
und mich nicht mit dir in deinen Lungen tragen kannst,

Überall hin?

Du verkauftest deine Seele, sie wollte fliegen,
nur um einmal bei mir zu sein.
Und dann..
Schließlich wurde ich zu schwer für deine Lungen,
zu schwer für dein Herz.
Schmeckte wie eine kalte Zigarette,
und der Melancholie über ein fast geliebtes Leben.
Eine Zumutung, die dich fesselnd auf den Boden drückte,

Und mir abverlangt,
Auf ewig Kind der Schwäche zu bleiben.

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