Kein Text über Liebe

Ohne dich

Ich strecke meine Hand nach dir aus.

Doch da wo ich dich denke, bist du nicht.

Wo bist du?

Und warum hast du uns verlassen?

Ich kann dich nicht spüren, weiß nicht, wie ich

dich fühlen kann.

Ich wünsche mir uns nah.

Ich wünsche mir uns verbunden.

Ich hasse diese Distanz und leide.

Will sie nicht und kann sie nicht ertragen.

Da, wo ich nicht greifen kann,

da, wo ich immer wieder abrutsche,

Lasse ich los.

Und gehe weiter.

Mit leeren Händen.

Frei für Neues.

Ohne dich.

Denn zu feige bin ich mich dir ganz zu zeigen.

Zu feige bin ich zu sagen: du fehlst.

Deshalb schweige ich.

Und leide leise und heimlich,

vor mich hin.

Gehe weiter.

Auch wenn ich weiß,

dass ich nicht alles gegeben habe.

Ich habe mich dir nie ganz geschenkt.

Habe mich dir nie ganz hingegeben.

Hielt die Hälfte zurück und betrog damit

nicht nur dich.

Sondern vor allem:

Mich selbst.

Ein Kommentar zu „Ohne dich

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