[BUCHSTABENLIEBE]❤️

„Wo kämen wir da hin?“ – Literatur-Wettbewerb von Kaiser-TV

Wer will der macht mit, super Sache und gute Möglichkeit zu verarbeiten sowieso:

Nach dem großen Erfolg meines ersten Essay-Wettbewerbs möchte ich einen weiteren Literaturwettbewerb für euch ausschreiben. Diesmal ist fiktionale …

„Wo kämen wir da hin?“ – Literatur-Wettbewerb von Kaiser-TV
[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Lilith – Sprich jetzt deine Herzenswahrheit — DEIN HERZENSWEG

Was es mit der lieben Lilith auf sich hat, wird hier schön erklärt, wichtig denn, Lilith steht für die weibliche Urkraft, die weiblichen Urinstinkte. Sich mit dieser Kraft zu verbinden stärkt jede Frau und macht sie stark, sinnlich, erotisch und mutig. Sehr lesenswert:

Heute am 6. September 2021 fängt ein neuer Lilith-Zyklus an (für 12 Jahre). Lilith verbindet sich mit dem aufsteigenden Mondknoten im Zeichen Zwillinge. Lilith ist die urweibliche Kraft in uns allen. Lilith hat keine Angst vor der männlichen Energie. Lilith ist mutig. Lilith lässt sich nicht unterdrücken, einsperren oder kleinmachen. Lilith lebt und vertraut ihrer […]

Lilith – Sprich jetzt deine Herzenswahrheit — DEIN HERZENSWEG
Denkfabrik

Sie hielten sich für frei

Ich habe heute wieder darauf Aufmerksam gemacht dass es mir Sorge bereitet wohin die gesellschaftliche Entwicklung geht.

Lasst uns niemals aufhören damit laut zu sein und Kritik zu üben, Zweifel anzumelden!

Lasst uns niemals Schweigen über das was geschieht. Wir werden es bitter bereuen einfach geschwiegen zu haben zu jedem einzelnen kleinen Müh des Unrechts, was sich zu einem großen Verbrechen entwickelt Schritt für Schritt.

Milton Mayer: They Thought They Were Free. The Germans, 1933-45. Übersetzt und gelesen von Gunnar Kaiser Text: https://press.uchicago.edu/Misc/Chica…

Sie hielten sich für frei
Denkfabrik

Aufruf zum Bürger ShutDown, stürzen wir dieses tyrannische System!

[Weitergeleitet aus Aufruf Bürger Shutdown September 2021]

❤️Lich willkommen und danke für deinen Willen und Mut am Bürger-Shut-Down teilzunehmen um alle Maßnahmen dieses Corona-Regimes zu beenden! 

Mit dem Beitritt zu dieser reinen Teilnehmer-Gruppe erklärst du dich bereit und einverstanden ab dem Startdatum

Dienstag, den 07. September 2021

1. NICHT  EINKAUFEN zu gehen, nichts zu bestellen, auch nicht online

2. Nicht zu tanken

3. Keine Kreditkarten und Girokarten zu benutzen!!! 

4. Keine Veranstaltungen, Kurse, Fitnessstudios, Restaurants etc. zu besuchen

5. Nicht arbeiten!

6. Kleine gehen nicht in die Kita, Kinder lernen im Homeschooling 

7. Keine Öffis zu benutzen

8. Keine sonstigen Dienstleistungen (Friseur etc) wahrzunehmen.

9. Und alles, was dir sonst noch so einfällt! 

Wir bevorraten uns mit Lebensmitteln und was wir sonst dringend benötigen und steigen für 14 Tage komplett aus! 

Denn:

 Nicht wir brauchen sie, sondern sie brauchen uns zum (über) leben!

Wenn 10 Millionen Menschen das mindestens 1 Woche durchhalten, besser 2 Wochen, habe wir gewonnen!

Enddatum ist der 19. September 2021

Noch vor der Wahl handeln! 

Also mit frischen Mut ran, wir haben nichts mehr zu verlieren, sondern können nur gewinnen 🌻Macht mit, für uns alle, aber besonders für unsere Kinder, damit es aufhört. 

Bitte grossflächig teilen, an alle Medien und Menschen, die ihr kennt. Wir brauchen eine starke Solidarität.

Hier ist der Einladungslink :

https://t.me/aufruf_buerger_shutdown

Seelentexte

Wo ist mein Weg?

Viel zu oft verlieren wir unseren Weg, Beziehungsweise, wir wissen gar nicht wo der überhaupt ist. Wir laufen so fad und lustlos durch die Gegend, spulen unsere Routinen ab und haben im Grunde gar keine Ahnung warum wir genau das tun, was wir tun: nämlich das, was wir schon immer gemacht haben. Wir stehen morgens auf, gehen zu unserem halbwegs gut bis schlecht bezahlten Job, sind da minder bis mittelschwer genervt von Arbeitsbedingungen, Kollegen, dem Chef oder der viel zu hohen Papier-Ablage mit sinnlosem Aufgaben und fragen uns am Ende des Tages: Wofür habe ich diesen Tag eigentlich gelebt? Wofür bin ich aufgestanden? Nur um gelangweilt aus der Wäsche zu gucken, schnöde Aufgaben zu erledigen, die keinen Spaß machen, nach Hause zu kommen und an Mann und Kindern rum zu meckern.

Wir haben das Gefühl da ginge irgendwie noch mehr, da ist irgend etwas was uns im Innersten ruft, ein Wunsch oder eine Vision aber wir hören nicht hin. Wir laufen weiter in der Spur des alltäglichen Einerleis, brechen innerlich im Strahl und wiederholen unser Mantra:“ Muss ja, weil XYZ!“ In uns allen steckt im Grunde unseres Herzens ein Ruf. Ein tiefer Ruf nach Selbstverwirklichung, nach Authentizität und authentischem Leben. Und wie oft folgen wir dem nicht überhören ihn sogar, weil wir glauben, das ist irgendwie nicht gewollt. Oder das würde Erwartungen sprengen, wenn man nach jahrelanger Plackerei einfach den Job hinscheimßt und sagt: „NÖ! Ich mache jetzt was mir gefällt!“ Das ist hart, das ist ein sehr harter Weg dahin zu kommen das zu tun, das zu tun, was andere nicht tun. Es ist der härteste aber damit auch der erfolgsversprechendste Weg den man einschlagen kann. Denn, das was alle machen, nämlich still artig brav und fromm Vorgaben zu erfüllen, DAS KANN JEDER! Darin liegt keine Kunst und darin wird man auch immer nur Mittelmaß bleiben. Man sticht damit nicht heraus, denn man schwimmt mit und ist und bleibt schöne Verschiebemasse. Man findet sich ja auch mit allem immer ab. Man kann verschoben werden wohin es andere möchten. Der Chef kann einen versetzen, der Mann kann einen betrügen, die Kinder machen sowieso was sie wollen, aber wir können das oft gar nicht sehen, denn wir vergessen einen entscheidenden Faktor. Wir sind nicht auf unserem Weg, wir folgen nicht unserem innersten Pfad, unserer innersten Wahrheit und ich kann dir auch sagen warum nicht:

Wenn wir nicht wissen WER wir sind dann können wir auch nicht wissen, WO wir hin müssen und wo das Ziel sein soll. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Wir gondeln nur deshalb ziel- und wahllos mehr schlecht als recht durch unser zufällig so gewähltes Leben weil Oma, Opa, Mutter oder Vater haben es auch so gemacht und wir glauben wir müssen das auch so machen. Wir kopieren gelangweilt und gehirnamputiert die Muster unserer Vorfahren und fragen uns warum wir nicht glücklich sind. Wir hatten eine Männer-verachtende Mutter und fragen uns warum wir selbst kein Vertrauen in einen Mann finden können. Oder wir kämpfen uns permanent ab überall die Beste zu sein und erkennen aber nicht, dass was uns im Innersten fehlt kein Erfolg ist, sondern Selbstliebe. Wir werden stumpf und gefühllos uns selbst gegenüber, wenn wir uns von unserer innersten Wahrheit abwenden. Dann verlaufen wir uns. Dann geben wir Sachzwängen den Vorschub, die gewinnen dann immer! Immer heißt es dann. „Aber das Geld!“ Oder es heißt dann: „was sollen die Leute sagen?“

Kennt ihr auch Menschen, die auf jede Lösung ein „Ja, Aber!“ erwidern? Genauso ist das dann. Weiß man nicht wer man ist, gibt es immer ein Aber. Eine Beschränkung. Derjenige der sich gefunden hat, kennt das nicht. Der ist bereit in den sauren Apfel zu beißen, wenn es um Entbehrungen geht. Wir sind dann in der Lage keine faulen Kompromisse mehr zu machen, sondern in Kauf zu nehmen, wenn unser Weg steinig und dornig ist. Dann wissen wir, dass das so richtig ist, denn wir haben es selbst so gewählt. Wir wurden nicht rein gezwungen durch niedere Umstände, durch unsere Glaubenssätze, alte Verträge, Altlasten, schlechtes Gewissen und so weiter. Dann gibt es kein Aber.

Ich selbst habe meinen damals sehr geliebten Job aufgegeben, weil ich spürte ich MUSS was anderes machen. Mein Weg führte mich weg von dem alten, meinem alten Beruf. Es gibt vieles was ich in mir kultivieren und hervorbringen, auf den Weg bringen will, etwas was es so vor mir noch nicht gegeben hat. Und das finde ich prima. Das erfüllt mich. Jeden Morgen aufzustehen und nicht zu wissen was passiert, was meine Aufgaben sind, denn ich muss sie mir selbst geben.

Nur wenn wir uns befreien von alten Vorstellungen, von alten Mustern und Ideen von uns selbst können wir ihn hören: den inneren Ruf aufzubrechen und das in uns zu finden, was die Welt bereichert. Denn jeder Mensch bereichert mit seinen Talenten und Fähigkeiten die Welt, da bin ich sicher. Aber viel zu wenige machen sich auf den Weg, um das rauszufinden, das in sich zu erwecken, was in keine Schablone passt. Das ist schade und so verwelkt das innewohnende Potenzial, es verkümmert, denn die Angst vor einem ungewissen Leben überschattet alle Motivation.

Aber es ist nie zu spät sich auf den Weg nach sich selbst zu machen! Niemals ist es zu spät neu anzufangen, jede Minute, jede Sekunde können wir uns entscheiden, ob wir unseren alten Mustern und Pfaden folgen und damit unerfüllt und traurig bleiben oder ob wir unser Leben und alles was es beinhaltet einer Prüfung unterziehen, ganz ungeschönt. Und Verantwortung dafür übernehmen. Denn es ist unsere tiefste Wesensnatur, dass was in uns ist zur Entfaltung zu bringen, ob wir wollen oder nicht. Viele kämpfen und sträuben sich und haben dadurch immer Druck und Stress. Das was im inneren raus will passt nicht mit dem hübschen adretten Leben im Außen überein. Aber aus einem Löwenzahn macht man nun mal keine Rose. Aber wenn der Löwenzahn permanent eingetrichtert bekommen hat er sei eine, dann ist das Drama vorprogrammiert und genau so leben die meisten Menschen. Sie wähnen sich im richtigen, weil ständig so bestätigten Leben. Aber im Innersten schreien sie verzweifelt, sie stauen eine Wut an die ihresgleichen sucht, denn da will was raus. Frei sein, befreit werden und erwachen. Und das geht nur wenn man sich der Frage widmet wer man im Innersten Kern ist. Was ist meine innerste Essenz? Darum gehts!

Wenn ich das weiß, wenn ich das fühlen kann, kann ich mich nie mehr verlaufen. Dann weiß ich wo der Weg ist. Denn ich habe meinen inneren Kompass immer dabei. Und der verlässt mich niemals.

Denkfabrik

Verstand ist nicht gleich Vernunft

Nur weil der Mensch einen Verstand besitzt bedeutet das zeitgleich nicht, dass er auch vernünftig ist. Verstand und Vernunft sind nicht das gleiche. Das eine hat man, das andere bedarf der Kultivierung. Die einen können logisch analytische Schlüsse ziehen, aber interessanterweise nicht vernünftig denken. Zu vernünftigen Schlüssen kommen. Sie haben keine Unterscheidungskraft, kein Wissen kultiviert über die inneren Gesetzmäßigkeiten des Lebens, nämlich diejenigen die über reine Ratio und Verstandeswissen hinausgehen. Auch Philosophen scheitern momentan sehr daran mit ihrem hoch trainierten Verstand, Urteile zu bilden, die das Leben nicht einschränken. Im Gegenteil. Ich erlebe eine Welt, die je weiter sie in der Vergeistigung ihrer selbst verankert ist, immer weiter der natürlichen Ordnung enthoben und von der Unterscheidung dessen was WAHR und was UNWAHR ist entkoppelt ist. Der Mensch mit Verstand schwebt damit um sich selbst und seinen eigenen Denk-Ideen, die zwar schön, aber nur der narzisstischen Spiegelung seines brillanten Selbst dient, keinem anderen. Aus der Motivation heraus das eigene Ego zu pudern lassen sich keine vernünftigen Schlüsse ableiten, denn das Ego ist blind für die Kräfte der Liebe und Ganzheit. Das Ego ist klein und beschränkt und un-vernünftig. Ein Ego mit Verstand ist gefährlich, denn es liebt seine eigenen Ideen, glorifiziert diese und stellt diese über alle anderen. Ein Ego-Verstand trennt und spaltet. Immer. 
Kein Text über Liebe

Stark

Wenn deine Hände mich nicht halten, 
wenn sie lose hingehalten oder fort. 
Wenn ich hindurchgleite durch deine Arme, 
weil du sie wegnimmst und ich eisig friere. 
Wenn deine Worte sich widersprechen, 
und ich verirrt bin im Echo der Ambivalenzen. 
Wenn ich nach deinen Umrissen suche, 
Tag für Tag. 
Und dich nicht finden kann im Nebel vieler Gesichter. 
Wenn du nicht erkennbar für mich bist, 
als Person. 
Oder gar als Mann. 

Dann sehe ich einfach nur durch dich hindurch, 
sehe mich selbst und erkenne dich nicht. 
Wenn du mal hier bist und mal da. 
Wenn du den Fokus wechselst permanent. 
Wenn deine Zunge zwiespältig spricht,
sich widerspricht am laufenden Band. 
Und wenn alles Garn der Welt nicht reicht,, 
um mich einzuwickeln in Liebesschwüre und Gedöns.  
Wenn es zu lose hängt das Band, 
veraltet ist und verbraucht. 
Wenn du tags drauf mich stehen lässt, einfach so, 
und ich zu leiden beginne unter deinem Leid. 

Dann werde ich immer stärker, jeden Tag. 
Laufe viel schneller als du gehen kannst. 
Dann wachse ich und höre nicht auf damit,
weil ich weiß, dass meine Größe mir allein gehört. 
Denn wenn mein Herz sich weitet immer mehr.
Und du immer noch meinst nicht reinzupassen. 
Wenn ich Halt suche und du nur betreten schaust,
dann weiß ich was zu tun ist. 

Dann schrillen meine Alarmglocken laut. 
Sie tönen und brüllen mich an im Sturm. 
Sie rütteln in mir wach, 
was für einen Moment vergessen. 
Und beschwören die Auferstehung einer tiefen Kraft. 
Wenn du meinst du musst mich ständig täuschen.
Darüber was Liebe ist und was nicht. 
Wenn du meinst ich halte dich auf, 
wenn du dich ständig versteckst. 
Dann denke nicht, ich vermisse dich. 
Ich lasse dich gehen und halte dich nicht.
Wie soll ich mich dann spüren im Quallen-Meer? 
Wenn du mal da und mal nicht? 
Mal warm oder kalt? 
Mal ja und mal nein. 
Dich nicht bekennst zu dir, zu mir oder zum Leben. 

Doch ich weiß es auch ohne dich ganz genau. 
Ich weiß, wer ich bin. 
Und lasse es mir von niemandem sagen. 


Und ich weiß, und das ist gewiss: 

Wenn ich zu stark bin, 
bist du zu schwach. 

Für mich. 


Seelenweg und Spiritualität

Die schlimmsten Erfahrungen, sind die besten Lehrmeister

Gestern schrieb ich davon, dass das Universum unser Lehrmeister ist, dem Sinne, dass es uns stets das richtige Feedback gibt über unsere Entwicklung, unseren Weg. Heute möchte ich das noch näher ausführen, denn ich finde es sehr inspirierend momentan was so geschieht. Ich mache momentan die Erfahrung, dass ich konkret erkennen kann in meinem Gegenüber wer ich als Mensch eigentlich bin. Es ist eine sehr interessante und sehr bahnbrechende Erkenntnis. Ich weiß, dass alle die halbwegs offen sind und einen wachen klaren Geist mitbringen oder auch in der Lage sind über den Tellerrand hinaus zu schauen, wissen, dass unsere Beziehungen unsere besten Spiegel sind. Ich habe das auch immer bejaht und dem zugestimmt. In der Tiefe aber zu verstehen was das konkret heißt, weiß man erst, wenn man diese Tiefe erfährt. Es ist ein Erfahrungsprozess der uns hinbringt wo wir hin sollen, man kann es sich nicht anlesen oder anlernen. Ich erfahre momentan, dass mir Menschen die mir sehr nahe stehen etwas ganz Wichtiges über mich selbst erzählen können, indem sie mir durch ihr Verhalten etwas zeigen. Sie zeigen mir durch ihr Verhalten wo mein tiefster Schmerz, meine tiefsten Verletzungen sind.

Menschen sind einfach wunderbar fehlerhaft und facettenreich. Und im Kontakt mit ihnen ist es normal unsere Erwartungen und Wünsche auf sie zu richten. Ganz natürlich ist das in Liebesbeziehungen, aber auch in Freundschaften ist das der Fall. Wir wollen etwas vom anderen HABEN. Eine Beziehung ohne Erwartungen, ohne diese Projektion von Wünschen ist keine. Denn die Wünsche und Bedürfnisse sind der Kleber, der uns dazu antreibt eben diesen einen Menschen für uns auszuwählen, bzw. der uns vom Universum dann für diese eine besondere Aufgabe dahin gestellt wird. Am heftigsten ist das wenn wir uns verlieben, wenn wir lieben oder wenn wir leidenschaftlich verbunden sind. Dann können wir das kaum mehr steuern und sind diesem Prozess des Liebens oder des Verlangens hilflos ausgeliefert. Wir wünschen, sehnen, meinen zu brauchen für uns. Das ist normal, gut und richtig. So funktioniert das mit den Menschen. Und wäre es nicht alles so unwiederbringlich heftig und intensiv, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Das Feuer in uns, die Lust und Leidenschaft sind der Grund Nummer eins dafür, warum wir als Menschheit überhaupt existieren. Wir können uns dem nicht erwehren. Es ist ganz schwer, einmal gekostet und im Reich wo Milch und Honig fließt davon weg zu bleiben. Deshalb binden wir uns ja auch, wir wollen dieses Paradies mit diesem Menschen BEHALTEN und pflegen. Alles was unsere Seele nährt treibt uns an, es uns zu holen bei anderen Menschen.

Alles im Leben ist aber der stetigen Veränderung und Wandlung (Sanskrit Parinama) unterworfen. So wandeln sich nicht nur physische Zustände oder Jahreszeiten, sondern auch Menschen wandeln sich ständig. Sie verändern sich, sind gleich nicht mehr dieselben wie gerade. Und genauso wie sich Menschen ständig verändern und alles in ihnen sich wandelt, sind Beziehungen ebenfalls der Veränderung unterworfen. Beziehungen zwischen Menschen spielen sich immer zwischen festen Bedürfnis-Polen ab, die individuell unterschiedlich ausgeprägt sind. Aber es sind zum Beispiel immer die Pole der Bedürfnisse zwischen Autonomie / Freiheit und Selbstbestimmung und dem Bedürfnis nach Sicherheit / Bindung und auch Verschmelzung mit dem Gegenüber. Das sind zum Beispiel nur zwei Pole innerhalb dessen sich das Beziehungsfeld spannt. Was geschieht, wenn wir die Veränderungen aber nicht wollen, wenn wir im Innersten ablehnen wie der andere gerade ist. Warum lösen gewisse Verhaltensweisen in uns selbst einen extremen Schmerz aus und warum in Gottes Namen suchen wir uns permanent solche Erfahrungen? Warum suchen manche von uns schädliche Beziehungen auf, lassen sich demütigen , belügen und betrügen, vielleicht sogar körperlich misshandeln von anderen Menschen? Das ist jetzt das Extrem auf die Spitze getrieben.

Und genau das ist mir nun ein Stück klarer geworden. Man kann das nun auf vielerlei Arten und Konzepten herausstellen, aber Fakt ist nun einmal, dass alles womit wir als Menschen in Resonanz gehen unmittelbar etwas mit uns selbst zu tun hat. Das ist deshalb so wichtig, weil wir die Opfer-Rolle damit aufgeben und sehen können, was wir selbst damit eigentlich zu tun haben, das wir selbst verantwortlich sind dafür, fühlen wir uns abgelehnt, nicht gewollt, fallen gelassen oder ungeliebt.

Ich selbst fühle mich in solchen Momenten vom Universum etwas verarscht, weil ich denke: Na schöne Scheiße. Wieso verdammich noch eins passiert mir das jetzt SCHON WIEDER?! Aber das Universum ist ja unser Lehrmeister und kein Arschloch, auch wenn es manchmal erbarmungslos Ungenießbares das auf den Tisch bringt. Nein, das Universum meint es von Herzen gut mit uns. Da ist so viel Liebe darin, diese beschissenen Erfahrungen geschenkt zu bekommen, dass ich mich selbst etwas für meschugge halte gerade. Was soll das mit Liebe zu tun haben, wenn man laufend vom Schicksal eins auf die Fresse bekommt? Ganz ganz viel sogar. Denn wenn die Faust des Schicksals schwingt, wenn wir wieder einmal scheitern mit einem Weg, einem Vorhaben oder gar mit einem Menschen und enttäuscht und verletzt werden, dann schenkt uns das Universum einen wunderbaren Spiegel der uns zeigt WO WIR STEHEN. Er zeigt uns was und wo unsere tiefsten Glaubenssätze sind zum Beispiel nehmen wir vielleicht im innersten unbewusst an, dass wir es nicht verdient haben, das große Los gezogen zu haben, den großen Erfolg im Job usw. und das bekommen wir dann zum Beispiel durch Misserfolg gezeigt.

Wir kriegen das was wir „bestellen“. Das heißt, wovon wir innerlich ausgehen! Bestellen wir aufgrund unserer Biografie „ich bin ungeliebt und verlassen“ machen wir die Erfahrung immer wieder in Beziehung ungeliebt und verlassen zu sein! Ich will es noch eine Ebene tiefer beschreiben. Wenn wir Schmerzen erleiden, weil das Außen so und nicht so und so reagiert, kriegen wir einfach gespiegelt woher das kommt, dass uns das trifft, dass es uns enttäuscht, das wir das nicht so wollen. Wir kriegen gezeigt WER WIR JETZT GERADE SIND! Mit allem Ballast und all der Scheiße im Rucksack und diese Scheiße zeigt sich genau in dem Moment. Toll, oder?

Man könnte ja meinen das man total bekloppt ist, geil auf Leiden oder voll einen ander Klatsche hat, wenn man ständig dasselbe wiederholt was einem weh tut. Aber so ist es nicht! Man darf, muss und soll ständig mit seinen Schmerz-Themen Karussell fahren. Warum? ganz einfach: Um es sich anzuschauen. Um das zu integrieren, was an Empfindungen nicht integriert worden ist, kurzum: um zu heilen. Deshalb meinen wir immer wir stecken fest. Aber das tun wir nicht. Wir müssen ein Schreckensszenario hunderttausendmal angucken, erfahren darin herum tauschen innerlich und begreifen, um es mit Liebe nach Hause zu tragen. Um es in Liebe in uns zu verankern und ja dazu zu sagen. Und uns selbst mit dem größten Mitgefühl gegenüber treten zu können, denn das Universum, Gott persönlich liebt uns so sehr, dass wir diese Erfahrungen geschenkt bekommen, um uns selbst zu ERLÖSEN vom Schatten unserer Vergangenheit. Von all dem Drama und der tiefen inneren Verzweiflung. Um zu heilen. Deshalb ist das alles so. Das bedeutet, das Spiegelgesetz. Es ist kein schnödes: So wie es in den Wald hineinruft usw. Es ist ein Geschenk Gottes oder des Universums, um uns ganz und heil werden zu lassen. Um uns selbst zu erkennen. Um zu verstehen, warum wir so sind wie wir sind und um uns selbst voller Liebe in die Arme zu schließen wie der gute Hirte das verlorene Schaf. Ich bin der Meinung dieses Gleichnis erzählt die Geschichte von uns und unseren verloren geglaubten Anteilen, die wir schmerzlich wiederfinden und lieben lernen müssen.

Und warum das ganze Theater? Was soll das dann? Na ja, um zu wachsen. Wachstum tut immer weh, ist immer scheiße, macht überhaupt keinen Spaß und ist mühsam wie sau. Der Löwenzahn quält sich durch die Asphalt-Decke und wir müssen uns mit unseren inneren Widerständen und Schattenseiten aussöhnen, um weiter zu wachsen und uns zu entfalten. Alles will Entfaltung und Ausdehnung, so auch unsere Seele. Und damit das so sein kann, kriegen wir immer genau die passenden Menschen und Erfahrungen vor die Nase gesetzt. Und darüber können wir uns freuen. Das Leben meint es immer gut mit uns.

Om namah shivaya

Om Shanti

Amen

Frieden