[BUCHSTABENLIEBE]❤️

Du darfst leicht sein!

Du darfst in die Leichtigkeit gehen und überall wo es schwer düster und trübe wird Abstand nehmen davon. Immer wenn du dich in irrigen Auseinandersetzungen wiederfindest und nicht weißt, wo der Ausgang ist gehe in die Leichtigkeit. Wo ist Leichtigkeit? In der Distanz. In der Distanz findest du Klarheit und Ruhe. Du denkst das ist egoistisch? Nein das ist es nicht. Immer wenn die Konflikte zu dicht werden, wenn du dich tagaus tagein nur mit einen beschäftigst: dieser einen Person die dein Leben über die Maße zu dominieren scheint bedeutet das nur eins: Distanz!

In der Distanz finden wir uns wieder, in der Distanz erfühlen wir wer wir sind und wo wir stehen, in der Distanz verstehen wir warum weshalb wieso und vor allen Dingen bekommen wir wieder Kontakt zu uns selbst. Und können dann in unsere Herzweisheit gehen. Oftmals sind die Dinge uns zu dicht und zu nah vor der Nase, so dass wir keinen Überblick haben. Wir klagen an und streiten, ziehen herum am anderen und sind bis zum Hals damit beschäftigt uns Gedanken um den anderen zu machen. Was der alles falsch macht und was der schon wieder tut. Und viel zu oft vergessen wir aus dieser Projektion auszusteigen und uns selbst zu fühlen. Uns selbst den Raum zu geben, den wir brauchen und loszulassen. Die Dinge loszulassen bedeutet sie SEIN zu lassen um doppelten Sinne. Wir ziehen nicht daran herum, wir lassen locker, wollen es nicht anders haben als es ist, weil wir erkannt haben, dass alles so in Ordnung ist. Und so LASSEN wir die Dinge LOS. Kommen von der Anspannung und Wut und Empörung in die Akzeptanz. Ins Jetzt. Wir steigen aus, aus dem Film der sich aus Vergangenheit und Zukunft speist und kommen zurück in die Gegenwart. Wir fühlen unseren Atem, spüren wir sind hier und wir sind voller Fülle, denn die Fülle kommt, wenn wir uns für den gegenwärtigen Moment öffnen und INNE halten. Also nach INNEN gehen. Buchstäblich. Wenn wir aufhören zu suchen und das Gegenüber zu fokussieren. Und fühlen. Und dann fühlen wir vielleicht:

  • der andere hat meine Grenzen verletzt,
  • ich bin verletzt und gekränkt aus diesem und aus jenem Grund,
  • ich fühle mich jetzt XYZ.

Und dann machen wir einfach nichts. Wir fühlen was zu fühlen ist. Und das braucht oft länger, als es uns lieb ist. Ich rate jedem sich diese Zeit des Fühlens zu geben, ohne in die nächste Runde der Filmerei zu gehen, um genau bei sich hinzuspüren:

Was will ich?

Wo stehe ich?

Wer bin ich?

Wie viel liebe ich mich selbst?

Denn nur dieser Maßstab bestimmt darüber, ob wir zulassen von anderen verletzt zu werden. Lieben wir uns noch nicht vollständig, dann halten wir etwas in uns noch in der Deckung vor uns selbst. Dann verstecken wir etwas. Dann LEBT dieser Teil noch nicht in uns, dann ist er noch nicht vollständig aus der Göttlichkeit inkarniert. Er ist noch nicht entfaltet, oder gar wach. Und genau das zeigen uns Konflikte mit anderen Menschen. Sie zeigen wo ich an mir selbst arbeiten muss. Wo ich noch nicht in meiner Liebe angekommen bin.

Denn Loslassen und die Dinge sein zu lassen bedeutet auch AUFZUHÖREN zu diskutieren mit sich selbst, mit dem anderen und mit dem Leben. Wir hören einfach auf die die Dinge anders haben zu wollen, als sie sind und geben uns dem hin was ist, ohne die Brille der Bewertung aufzusetzen. Wir fühlen nur: Da geht es lang. Da ist Licht, da ist Freude, da ist Leichtigkeit! Da ist die höhere Schwingung. Alles was tief schwingt und dich runterzieht,  ist in deinem Leben, um genau den Blick darauf zu lenken, warum du genau das jetzt in dein Leben gezogen hast. Und dann fällt dir womöglich auf, dass du noch Glaubenssätze und Muster, unbewusste Überzeugungen hast, die negativ sind, und die genau das angezogen haben. Die noch nicht erlöst und im Licht sind.

Wie wunderbar! Denn wir können immer wieder lernen diesen Weg nach innen zu gehen.

Und nun sagst du womöglich: „Aber der Andere! Der andere macht nicht so wie ich will! Das ist doch nicht weg, wenn ich zu mir gehe!“

Nein ist es nicht. Aber es spielt immer weniger eine Rolle in deiner Wirklichkeit, weil du dein Bewusstsein nur auf das richtest, mit was du in Resonanz gehen willst. Und wenn da Leichtigkeit und Selbstliebe überwiegen, dann kümmern dich Angriffe oder Dramen diverser Menschen nicht. Du lässt sie einfach damit bei sich und für sich allein.

Fertig aus.

Nicht dein Zirkus. Nicht deine Affen.

Wenn du in deiner Liebe zu dir bist kannst du das fühlen wo deine Verantwortung beginnt und endet.

Leichtigkeit und Freude sind dabei immer unserer Wegmarken, an denen wir uns orientieren können. Wir gehen dann von der Opfer-Rolle hinein in ein selbstbestimmtes Leben, Denken und Fühlen und können die Welt so SEIN LASSEN wie sie ist.

Denn:

Alles hat nichts und gleichzeitig alles mit mir zu tun.

Ich  bin das alles, was ich wahrnehme, und alles was ich wahrnehme, bin ich!

 

(Meiner Freundin M. gewidmet)

Ein Kommentar zu „Du darfst leicht sein!

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